Die Freien Demokraten Haltern am See treten unter dem Motto #heimatverbesserer zur Kommunalwahl am 13. September an, um von den Bürgerinnen und Bürger das Mandat für eine bürgernahe Weiterentwicklung unserer Stadt zu bekommen.

Die Erhaltung der natürlichen Umgebung bei effizienter Nutzung moderner Technologien und Innovationen für die Energieversorgung steht bei uns ganz oben auf der Agenda. Um die Lebensbedingungen weiter zu verbessern haben wir Ziele, die wir im Schulterschluss mit allen Mitbürgern erreichen wollen.  

Umweltschutz bedeutet Erfinden statt Verhindern

  • Umwelt- und Klimaschutz ist auch Landschaftsschutz. Der kommt nicht nur der Lebensqualität der Bewohner Halterns zugute, die das Stadtumfeld als Naherholungsgebiet nutzen, sondern auch dem Tourismus als wichtigem Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Wir fordern, dass dabei Innovationen statt Verbote das Leitmotiv sind.
  • Die Freien Demokraten stehen für die Nutzung aller technischen Möglichkeiten für die ressourcenschonende und umweltverträgliche Erzeugung und Verwendung von Energie ein. Hier sehen wir noch erhebliches Potenzial z.B. bei den Stadtwerken, aber auch bei den städtischen Betrieben und Liegenschaften.
  • Wir wollen die öffentliche Förderung von Photovoltaik/Solarthermie auf privaten (Bestands-) Gebäuden intensivieren und erreichen, dass dies insbesondere auf städtischen Liegenschaften als Vorbildfunktion umfassend umgesetzt wird.
  • Mit der Umrüstung des kommunalen Fuhrparks auf emissionsarme Antriebe (E-Mobilität/Gas/Bio-Diesel) muss die Stadt einen wichtigen Beitrag zur Emissionsvermeidung leisten. Für den Bus-ÖPNV gilt es Anreize zu schaffen, um auch hier zukunftsfähige Lösungen zum Zuge kommen zu lassen.
  • Der Windkraftausbau ist Teil der Energiewende. Wir wollen, dass der Zubau von Anlagen in einer Weise geschieht, die für die Bürger der Stadt akzeptabel ist. Dabei ist die Abstandsregel von 1.000 m zur Wohnbebauung von größter Bedeutung, ebenso eine sehr schnelle Ausweisung von Windvorrangzonen durch die Stadtverwaltung. Es darf nicht sein, dass neue Anlagen ohne Berücksichtigung der Bürgerinteressen realisiert werden.
  • Für Neubaugebiete ist mindestens zu prüfen, ob die Schaffung von modernen Quartierslösungen (z.B. unter Einbeziehung von Blockheizkraftwerken und Wärmepumpen) möglich ist. Hier ist ein Handlungsfeld für die Stadtwerke. Das Ziel ist ein wesentlicher Beitrag zur Emissionsreduzierung, da Gebäuden etwa 35 Prozent des Endenergieverbrauchs und etwa 30 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland zugerechnet werden können.
  • Wir wollen die Sicherung von innerstädtischen Frischluftschneisen erreichen, Beschattungsmaßnahmen z.B. durch Bäume im öffentlichen Bereich fördern als einfaches Mittel gegen die Erhitzung des städtischen Raums sowie die Begrünung von Gebäuden und Bushaltestellen.