Salinge stützen den Mast seitlich ab. An ihnen enden von unten kommende Wanten und neue Wanten beginnen dort um den Mast weiter nach oben abzustützen.

Mehr dazu auf Seite 17 "Rumpf und Rigg".

Schamfilen heißt an Land so viel wie scheuern, reiben. Schamfilmatten schützen dementsprechend Leinen des laufenden Gutes vor dem Durchscheuern an feststehenden Bauteilen.

Mehr dazu auf Seite 147 "Rumpf und Rigg".

Der „scheinbare Wind“ ist der Wind, der anhand des Flögels und des Anemometers an Bord gemessen und angezeigt wird. Er setzt sich zusammen aus den Komponenten „wahren Wind“ und Fahrtwind.

Mehr dazu auf Seite 103 "Rumpf und Rigg".

 

Der Begriff Stabilität beschreibt die Eigenschaft eines Schiffes, eine aufrechte Schwimmlage beizubehalten oder sich selbständig wieder aufzurichten. Stabil ist ein Schiff, wenn man Kraft (durch Wind, Seegang, etc.) aufbringen muss, um das Schiff tiefer zu tauchen oder um Längs oder Querachse zu drehen. Die physikalischen Eigenschaften des Schiffes wirken diesen von außen einwirkenden Kräften entgegen.

Mehr dazu auf Seite 120 "Rumpf und Rigg".

Beim Schlechtwetterverschluss wird das Schiff auf auf aufziehende schwere See eingestellt. Dazu werden weitere Schotten sowie Lüfterdeckel geschlossen und die Schlagblenden vor den Bullaugen angebracht.

Mehr dazu auf Seite 166 "Rumpf und Rigg".

Die Besanschot dient dem Ausrichten des Besan-Baums zum Wind. Sie ist doppelt ausgeführt, damit ihr Kräftedreieck immer optimal genutzt werden kann. Es wird immer die luvseitige Schot belastet, während die leeseitige gerade so dicht geholt wird, dass die Schot nicht schlägt.

Mehr dazu auf Seite 59 "Rumpf und Rigg".

Die Schot (Pl. Schoten) ist am Schothorn angeschlagen und dient dazu beim Setzen des Segels das Schothorn auf die untere Rah zu ziehen. Jedes Rahsegel hat daher zwei Schoten.

Mehr dazu auf Seite 46 "Rumpf und Rigg".

Die Schoten dienen dem Segeltrimm der Stagsegel. Wenn das Segel gesetzt ist, kann es mit den Schoten passend zum Wind gestellt werden. Die Schoten der Vorstagsegel sind immer angeschlagen und werden über Fußblöcke auf die beiden achteren Nagelbänke der Back geführt. An den anderen Stagsegeln sind sie aus Sicherheitsgründen im ungesetzten Zustand abgeschäkelt. Oft sind Stagsegel mit einer weiteren Leine ausgestattet: dem Preventer. Dieser dient dazu die Schot in bestimmten Manövern zu entlasten, zum Beispiel in der Vorbereitung von Halsen oder Wenden.

Mehr dazu auf Seite 17 "Rumpf und Rigg".