Die Rahen werden mittels eines Racks am Mast befestigt. Neben einem festen Rack, also ein Rack das sich nicht auf dem Mast bewegen kann, gibt es zwei wesentliche Kontruktionsarten von beweglichen Racks: dem Tonnen-Rack und dem Gleitschienen-Rack.

Mehr dazu auf Seite 49 "Rumpf und Rigg".

Die Rahen tragen die Rahsegel. Sie sind quer zur Fahrtrichtung an den Masten montiert. Sie sind in einem sogenannten Rack befestigt und in einem Winkel von ca. 56° (5 Strich) Steuerbord bzw. Backbord horizontal drehbar gelagert.

Das Aufheißen und Fieren der Rahen erfolgt mit dem Rahfall. Während die unteren beiden Rahen (Unter- und Untermars-Segel) mit festen Racks am Mast angebracht sind, werden, in einem traditionellem Rigg, die Rahen ab der Obermars aufwärts vertikal am Mast beweglich montiert. Sie sind fierbar. Da die Rahen einschließlich Segel auf mehrere Tonnen Gewicht kommen können, werden für das Rahfall an Bord eines Segelschiffes die Taljen mit der größten Kraftersparnis eingesetzt.

Mehr dazu auf Seite 49 "Rumpf und Rigg".

Rahsegel sind quer zur Mittschiffslinie ausgerichtete Segel, die an Rahen angeschlagen sind. Daher auch der Name. Die Segel sind in der Regel rechteckig, wobei man ihre vier Kanten Oberliek, Seitenliek(e) und Unterliek nennt.

Mehr dazu auf Seite 45 "Rumpf und Rigg".

Rank ist eine von zwei Kategorien um den Stabilitätsverlauf von Schiffen zu bezeichnen.

Der Wind weht nicht konstant aus einer Richtung. Ändert er seine Richtung nach achtern, nennt man das raumen.

Mehr dazu auf Seite 122 "Rumpf und Rigg".

Dies ist der Bereich zwischen halben und achterlichen Wind.

Mehr dazu auf Seite 105 "Rumpf und Rigg".

Mit der Angabe rechtdrehend (im Uhrzeigersinn), werden in Wetterberichten im Uhrzeigersinn drehende Winde bezeichnet. Man kann in einem solchen Fall eine Winddrehung von mindestens 45° erwarten.

Mehr dazu auf Seite 195 "Rumpf und Rigg".