Um die Lage eines Schiffes bei Nacht anzuzeigen, sind international in den Kollisionsverhütungsregeln (KVR) eindeutige Nachtkennzeichen vereinbart worden. Die Nachtkennzeichen bestehen aus Lichtern, die unterschiedliche Farben und Abstrahlwinkel haben können. Dabei müssen alle Lichter in der Zeit zwischen Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang und bei unsichtigem Wetter geführt werden. Es stehen dazu die vier unterschiedliche Lichterarten Rundumlicht, Topplicht, Hecklicht und Seitenlicht zur Verfügung.

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Nachtverschluss: Ist ein Verschlusszustand der mit Einbruch der Dunkelheit (in der Regel gegen 19 Uhr) oder bei schlechter Sicht wird der Verschlusszustand hergestellt wird. Hierbei werden zusätzlich zum Seeverschluss noch überwiegend die Stahlschotten geschlossen, die als Zugänge zum Schiff dienen.

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Nebel ist im Prinzip eine Wolke, die sich auf Bodenhöhe befindet. Die Luft ist bereits dort bis zum Taupunkt befeuchtet und kann keinen weiteren Wasserdampf mehr aufnehmen. Kleine Tröpfchen bilden sich und trüben die Sicht. Spricht man von Dunst, hat man es im Prinzip auch mit Nebel zu tun, welcher weniger dicht ausgeprägt ist. Physikalisch hat die Luft bei Dunst die 100% relative Luftfeuchte noch nicht vollständig erreicht. Auf See spricht man nicht von Dunst, sondern von diesigem Wetter.

Es gibt drei wesentliche Prinzipien, die zur Nebelbildung führen: Abkühlungsnebel, Verdunstungsnebel und Mischungsnebel

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Mit dem Niederholer werden Stagl-Segel niedergeholt, wobei durch Holen wird das Segel am Stag herabgezogen wird.

Unter Niederschlag versteht man Wasser, das Aufgrund der Schwerkraft als Regen, Hagel, Schnee oder Graupel auf die Erde fällt. Als Niederschlag wird aber auch Tau (kondensierter Wasserdampf) und Reif (resublimierter Wasserdampf – dabei friert Wasserdampf sofort ohne zuvor zu Wasser geworden zu sein) bezeichnet.

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Das jeweilige Ende einer Rahen heißen Nöck, Mehrzahl Nocken. Hier sind die Brassen (Teile des laufenden Gutes) angeschäkelt, mit deren Hilfe die Rahen horizontal gedreht werden.

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Nockgordinge sind eine untergruppe der Gordinge. Mit ihrer Hilfe werden die Seitenlieke der Segel beim Bergen nach innen eingeschlagen. Dies ist erforderlich, weil durch den Segelschnitt und der Verstärkung der Seitelieke, sich an den Nocken Wülste bilden würden.

Neben den Fußpferden gibt es im Bereich der Rahnocken noch sogenannte Nockpferde, welche aus einer einzelnen Tauwerks-Schlaufe besteht. Auch sie dienen als Standfläche, hier bei Arbeiten im Bereich der Rahnock.

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