Der doppelte Schotstek verbindet ein dickes oder steifes Tau oder eine Trosse mit einem dünnen flexiblen Tau oder einer Leine. Er ist dem einfachen Schotstek vorzu-ziehen. Aber auch er weist bei Wechselnden Belastungen eine Schwachstelle auf – nämlich eine eingearbeitete Bruchstelle. Um diese zu umgehen sollte man in solchen Fällen dem Trossenstek den Vorzug geben.

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Die Dörte sinde kompackte Handtaljen und sind eine Weiterentwicklung des Stopperstrops (siehe Stopper). Sie werden in Fällen eingesetzt, in denen die letzten Lose aus einer belasteten Leine geholt werden muss, z.B. wenn die Windlast groß ist oder die vorhandene Crew nicht ausreicht.

Bezeichnet den Vorgang auf Am-Wind-Kursen die Rahen und damit auch die Segel parallel zur Wasseroberfläche auszurichtet. Da der Wind parallel zum Wasser weht, werden die Seitenlieke der Segel nicht optimal vom Wind angeströmt. Daneben führen die leicht quer zum Wind angestellten Rahen zu Windverwirbelungen, die ihrerseits ebenfalls die Anströmung verschlechtern. Um dies alles auszugleichen, werden die Rahen gedumpt.

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Die Dünung nennt man auch „Alte See“ oder „Schwell“. Bei ihr handelt es sich um die Wellenbewegung einer alten Windsee. Sie kann aber auch aus einem entfernten Sturmgebiet in ein benachbartes Seegebiet hineinlaufen. Sie ist gekennzeichnet durch einer lange, gleichförmige Welle, mit einer geringen Wellenhöhe.

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Werden Gebiete mit unterschiedlichen Luftdrücken durch ein Gebirge getrennt, strömen die ausgeglichenen Luftmassen durch Einschnitte, wie Schluchten, Flusstäler oder Meerengen, hindurch. Da sich die Luftmenge dabei nicht ändert, erhöht sich die Windgeschwindigkeit deutlich.

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