Die Backhalse wird in engen Seegebieten, zum Beispiel in Häfen gefahren, wenn kein Platz für eine Wende (kein Raum in Luv) oder Halse (kein Raum in Lee) zur Verfügung steht. Darüber hinaus kann sie bei einer missglückten Wende eingesetzt werden, um das Schiff auf den gewünschten Kurs zu bringen. Da sie eine Kombination aus Wende und Halse ist, ist sie deutlich aufwändiger als die beiden einzelnen Manöver zu fahren.

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Die Beaufortskala dient als Skala für Windgeschwindigkeiten.

Wetterbeobachtungen werden oftmals nicht als (abgelsener) Messwert sondern in einer Skala klassiert. Die bekannteste Skala ist die Beaufortskala.

Wenn das Lenzen keine Option darstellt oder aufgrund des Sturms abgebrochen werden muss, hat man die Möglichkeit das Schiff beizudrehen. Dazu geht man etwa zu 60° an den Wind, ebenfalls mit einer stark reduzierten Segelfläche. Das Ruder wird nach Luv gelegt. Dadurch, dass die Segel kaum Vortrieb generieren, driftet das Schiff mit etwa 1 – 2 kn quer vor dem Wind. Die See rollt dabei zwar unter dem Schiff hindurch, ist in der Regel jedoch vor überkommenden Brechern weitestgehend geschützt.

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Der Belegnagel wird auf Segelschiffen dazu verwendet die Taue des laufenden Gutes mit mehrfachen Kreuzschlägen und einem Kopfschlag zu belegen. Seine obere Hälfte ist abge-rundet und griffförmig ausgeführt, wohingegen sich seine untere Hälfte verjüngt. Er steckt in einer sogenannten Nagel-bank. Je nach Aufgabe der Arbeitsleine und der damit vom Nagel aufzunehmenden Last, haben die Belegnägel unterschiedliche Größen.

Der Besanbaum ruht an der Achterkante des Besanmastes in einem Lümmellager. Zwischen Besanbaum und der Gaffel wird das Besansegel gesetzt. Am Ende des Besanbaumes ist die Besanschot angeschäkelt. In der Mitte des Baumes ist die Bullentalje angeschlagen. Schot und Bullentalje sind Bestand-teile des laufenden Gutes.

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Das Besansegel gehört zu der Gruppe der Schratsegel, zur  Untergruppe der Gaffelsegel. Es wird zwischen einer Gaffel (oben) und einem Baum (unten) gesetzt. Mit größer werdenden Schiffen und um die Segelfläche des Besans besser dosieren zu können, wird das Besansegel gelegentlich in ein Unter- und Oberbesansegel aufgeteilt. Bei dieser Variante wird das Unterbesansegel zwischen Baum sowie Untergaffel beziehungsweise der Oberbesan zwischen Unter- sowie Obergaffel gesetzt.

Das Besantoppsegel ist ebenfalls ein Schratsegel und hat eine dreieckige Form. Er wird zwischen Besanmast und Obergaffel gesetzt. Die Bezeichnungen der Ecken und Kanten erfolgt analog zu den Stagsegeln. Die Kanten heißen Vorliek, Unterliek und Achterliek und die Ecken werden Kopf, Hals und Schothorn bezeichnet.

Ein Block dient der Führung von Leinen oder als Bestandteil von Taljen zur Kraftübersetzung. Sie werden dabei in feste (Leit-)blöcke oder bewegliche Blöcke unterschieden.