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Wende dich zur richtigen Seite und gehe vorwärts. 

Lord Robert Baden-Powell

Photo by Austin Distel on Unsplash
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Standpunkt: Bürgerbeteiligung. Aber ernst gemeint!

Mit der Einladung zu den Stadtteilforen hat die Stadt ein Versprechen an die Bürger ausgesprochen, dass sie nun nicht in der Lage ist einzulösen. Ein fatales Zeichen, wenn es darum geht die Bürger in ihren Wünschen und Gestaltungsideen für ihr Umfeld ernst zu nehmen. Für das Gelingen eines jeden Bürgerbeteiligungsmodells ist es unerlässlich, dass die Bürger darauf vertrauen können, dass die Verwaltung es mit der Abfrage ihrer Interessen ernst meint.

Vor diesem Hintergrund ist aus unserer Sicht der Tenor der städtischen Stellungnahme kontraproduktiv. Ein Dank an die Bürger in Lippramsdorf und Hullern, für ihre vielen, tollen Ideen, wäre geboten gewesen. Dass diese nicht alle umgesetzt werden können, ist sicherlich ohnehin für die meisten nachvollziehbar. Die Unzulänglichkeiten des Formates dermaßen in den Vordergrund zu stellen, diskreditiert die gute Idee von Bürgerbeteiligung.

Dabei ist das Ergebnis der Foren in Hullern und Lippramsdorf vorhersehbar gewesen, dessen Einordnung durch die Verwaltung somit mehr als ärgerlich und unverständlich. Die Stadtverwaltung ist mit den Stadtteilforen in typische und bekannte Fallen getappt, was absolut unnötig war. Denn die Fachliteratur – und auch das Internet – sind reich an Konzepten, Beispielen und Erfolgsmodellen für eine gelungene Bürgerbeteiligung.

Dass die Stadt jetzt die geplanten Foren für Flaesheim und Lavesum verschiebt, sollte Gelegenheit geben, die Bürgerbeteiligung in Haltern am See auf solide Füße zu stellen. Andere Gemeinden leben heute bereits vor, wie es wirklich geht.